Tödliche Luftverschmutzung

Nach einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation fordert die Luftverschmutzung mehr als doppelt so viele Tote, wie bisher angenommen und ist damit zum größten Umweltrisiko geworden. Sieben Millionen Menschen verstarben im Jahr 2012 an den Folgen der Luftverschmutzung. Am schlimmsten betroffen sind Südost-Asien und der westpazifische Raum, berichtet unter anderem das Deutsche Ärzteblatt. Bemerkenswert fand ich vor allem, dass mehr als die Hälfte der Todesfälle auf Luftverschmutzung im Haus zurückgeht, vor allem weil dort aus Kohle, Holz und anderen Biomaterialien Ruß freigesetzt wird.

Während in den Entwicklungsländern bessere Brennstoffe und Lüftungen Leben retten könnten, sind es bei uns wohl eher Filter für Kohlekraftwerke. Aber auch Umweltzonen können die Feinstaub-Belastung reduzieren, wie eine Studie des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS), anhand der Umweltzone in Leipzig gezeigt hat. Dies sei „die erste wissenschaftliche Publikation zu Umweltzonen in Deutschland, die sowohl Ruß als auch ultrafeine Partikel beleuchtet“, sagen die Forscher. Sie erinnern daran, dass Ruß und ultrafeine Partikeln als bedeutendes Gesundheitsrisiko gelten. Für beide Faktoren sei ein deutlich abnehmender Trend festzustellen. Mehr dazu…

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