Ausrüstung

Ob Schweizer Taschenmesser, Kamera oder GPS-Tracker: Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Werkzeugen und Spielzeugen, die ich auf meinen Touren gerne dabei habe, und die ich deshalb auch Ihnen empfehlen möchte. Dort, wo es mir möglich war, habe ich direkt auf die Bezugsquellen verlinkt. Das ist nicht nur praktisch für Sie, sondern bietet Ihnen auch die Möglichkeit, sich für die hier zusammen getragenen Informationen zu bedanken, die ich nach gründlicher Recherche kostenlos ins Netz stelle.

Jedesmal, wenn sie einem dieser Links folgen und in der gleichen Sitzung etwas einkaufen, bekomme ich eine Provision von ca. drei bis fünf Prozent des Preises. Das funktioniert auf anderen Webseiten übrigens genau so – nur sagt es Ihnen dort keiner!

1. Das Schweizer Taschenmesser

Schweizer Messer: Klassiker mit Korkenzieher (Foto: Jonas Bergsten via Wikipedia)
Schweizer Messer: Klassiker mit Korkenzieher (Foto: Jonas Bergsten via Wikipedia)

Mehr Nutzen auf kleinerem Raum gibt´s nicht. Wer keins hat, braucht eins. Mehr muss man zu diesem Klassiker nicht sagen. Außer natürlich, dass dieses Werkzeug in der hier gezeigten Standardversion auch eine Pinzette, einen Zahnstocher und vor allem: Einen Korkenzieher.  Damit demonstriert das Kultobjekt ganz lässig die kulturelle Überlegenheit der Schweiz gegenüber dem Rest der Welt.

2. Der Leatherman

Die amerikanische Antwort auf das Schweizer Taschenmesser gibt es ebenfalls in zahlreichen unterschiedlichen Versionen. Die sehen mit einem mitgelieferten Lederetui nicht nur schick aus und lassen sich am Gürtel befestigen, sondern diese Multiwerkzeuge sind auch sehr hochwertig verarbeitet, stabil und mit sehr scharfen Klingen ausgestattet. Der Clou ist für mich die Zange. Ob dies den deutlich höheren Preis rechtfertigt sei dahin gestellt.

3. Das Handy – am liebsten als Smartphone

Wer´s noch nicht gemerkt hat: Moderne Mobiltelefone haben sich in den letzten Jahren zu wahren Alleskönnern entwickelt, besonders natürlich das iPhone von Apple und jene Handys, die mit dem Betriebssystem Android von Google laufen. Zusätzlich zu den eingebauten Funktionen gibt es noch Zehntausende von Miniprogrammen, die man meist kostenlos von den Internetplattformen dieser Firmen herunter laden kann. Diese so genannten „Apps“ sorgen zum Beispiel dafür, dass man auf allen Kanälen in Kontakt bleiben kann: Ob E-Mail, Facebook oder Twitter, alles läuft in einem Gerät zusammen und natürlich kann man (mit einem entsprechenden Vertrag für etwa zehn Euro / Monat) eben schnell ins Internet gehen und sich die Webseiten der nächsten Hotels ansehen, die Abfahrtszeiten von Bussen und Bahnen abrufen oder einfach mal bei Wikipedia nachschlagen, wofür im Reiseführer kein Platz mehr war.

Zunehmends ersetzen Smartphones auch Rad- und Wanderkarten. Mit der richtigen Software und einem ausreichend großen Bildschirm sind sie als Navigationshilfe im Auto ebenso gut geeignet wie als Orientierungshilfe für Fußgänger und Wanderer. Aktueller König unter den Smartphones ist nach Meinung der meisten Tester das Samsung Galaxy S II, das mit rund 500 Euro zwar billiger ist als ein iPhone, aber für meinen Geschmack doch etwas zu teuer war. Fast schon ein Schnäppchen ist dagegen mein eigenes Handy, das Nexus S von Google: Ich habe es bereits auf meinem Blog beschrieben und spare mir deshalb die Wiederholungen bis auf das Bekenntnis: Nach den ersten drei Monaten bin ich noch immer hell auf begeistert von diesem Teil und entdecke ständig neue Anwendungsmöglichkeiten. Aktuell benutze ich das Nexus S von Google für den schnellen Nachrichtenüberblick und die Wettervorhersage am Morgen, als Fahrtenbuch und Navigationsgerät (mit Lenker-Halterung neuerdings auch auf dem Fahrrad), als Kalender und Einkaufsliste, als Musik-Player und zur Zeiterfassung unterwegs und – Haha – zum telefonieren. Die einzige Funktion, mit der ich nicht 100-prozentig zufrieden bin ist:

4. Die Kamera

Brillante Bilder soll sie machen, auch bei schwierigen Aufnahmesituationen und Lichtverhältnissen. Zuverlässig muss sie sein und in die Hosentasche passen, leicht zu bedienen, aber mit möglichst vielen Funktionen, und das alles zu einem möglichst kleinen Preis. Wie so viele habe auch jahrelang nach solch einer Kamera gesucht. Die eierlegende Wollmilchsau habe ich dabei zwar nicht gefunden, aber einen ziemlich guten Kompromiss: Die Lumix DMC-TZ10 mit GPS. Was sie kann, und was nicht habe ich ebenfalls schon auf meinem Blog beschrieben. Inzwischen gibt es ein verbessertes Nachfolgemodell, die TZ22. Den Besprechungen bei Amazon nach zu urteilen sind die Anfangsfehler mit der eingebauten GPS-Funktion nun behoben. Wer braucht so etwas? Eigentlich jeder, der sich die Mühe sparen will, den Aufnahmeort seiner Bilder im nachhinein zu dokumentieren. „Geo-markierte Bilder lassen sich im Internet in sozialen Netzwerken, Kartendiensten oder Bilderportalen wie flickr, Panoramio, Google Maps oder locr anschaulich mit ihrem Aufnahmeort präsentieren“, erklärt der Firmenprospekt. „Zudem kann die TZ22 auf Basis der GPS-Daten in 203 Staaten den Namen des Staates, des Bundeslandes und der Stadt automatisch anzeigen. Darüber hinaus sind die Namen von mehr als 1.000.000 Sehenswürdigkeiten aus 78 Staaten gespeichert.“ Ich erwarte, dass GPS-Empfänger und -Software in der Kamera bald so selbstverständlich sein werden wie Telefone ohne Kabel.

5. Der GPS-Tracker

Was fliegt denn da? Simulation der GPS-Satelliten über unseren Köpfen

James Bond lässt grüßen: Für eine Handvoll Euros kann sich heute jeder solch einen Peilsender leisten. Allerdings benutze ich meinen GPS-Tracker nicht, um meiner Freundin hinterher zu spionieren, sondern um bei Bedarf meine eigenen Bewegungen aufzuzeichnen. Kleiner als eine Streichholzschachtel sind viele dieser Produkte. Sie nutzen zur Positionsbestimmung die Signale von zwei Dutzend Satelliten, die in 20 Kilometer Höhe um den Erdball verteilt sind und die ursprünglich vom US-Verteidigungsministerium entwickelt wurden. Bei meinem Modell, dem Wintec WBT 202 drücke ich etwa zu Beginn einer Wanderung oder beim Start einer Radtour lediglich auf den Power-Knopf und überspiele die Daten später auf den Rechner. Dort kann ich die GPS-Daten auslesen, abspeichern, in verschiedene Formate umwandeln und die Infos anderen Leuten weiterreichen, oder zum Beispiel meine Wanderung auf Google Earth darstellen. Die mitgelieferte Software kann auch nach Fotos auf meiner Festplatte suchen, die mit dem Zeitpunkt der Markierungen übereinstimmen und  diese Informationen zusammen führen. Dadurch lohnt sich solch ein Tracker auch für Leute, die die Vorteile von GPS nutzen wollen, ohne gleich ihre gute alte Digitalkamera oder das Fotohandy zu ersetzen. Außerdem ist die Batteriezeit meines Trackers mit gut zwölf Stunden erheblich länger als die eines Handys bei eingeschalteter GPS-Funktion.

6. Kleinzeug

Was nutzt die ganze Technik, wenn einem der Strom ausgeht oder der Stecker nicht in die Dose passt? Eben! Deshalb sollte man 1. Seine Ladegeräte mitnehmen, 2. die Adapter fürs Auto und ausländische Steckdosen (z.B. der TRAVELSTAR Weltreise-Stecker) nicht vergessen und 3. noch ein paar Akkus und Ersatzbatterien einstecken. Wiederaufladbare sind gut für die Umwelt, im Zweifelsfall packe ich aber lieber noch ein paar lang haltende Lithiumbatterien dazu. Pfiffig ist auch der „Mobile Booster“ von Sanyo, weil man damit sein Handy und andere Geräte mit einer USB-Schnittstelle in kurzer Zeit aufladen kann.

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