Einführung – Über dieses Projekt

Träume und Ideale, Visionen und Hoffnungen sind wichtig und wertvoll. Sie können Menschen beflügeln, ihr Bestes zu geben und gemeinsam große Ziele zu erreichen.

Frieden, Sicherheit und gemeinsamer Wohlstand – das war die Vision und das Versprechen, mit dem am 1. Januar 2002 der Euro als gemeinsame Währung in zwölf europäischen Ländern eingeführt wurde.

Keine zehn Jahre später herrscht Streit in Europa. Der Kontinent steckt in der größten Schuldenkrise seiner Geschichte und nicht nur Griechenland ist vom Staatsbankrott bedroht. Viele Menschen sehen sich um die Früchte ihrer Arbeit betrogen. Sie haben Angst um ihr Erspartes und ihre Renten. Sie fühlen sich ausgenutzt und betrogen.

Dennoch beharrt die Politik auf einem Kurs, den die breite Mehrheit der Bevölkerung ablehnt und den fast alle Wirtschaftsexperten für falsch halten. Versprechen wurden gebrochen und Bilanzen manipuliert. Selbst vor dreisten Lügen schrecken die ranghöchsten Befürworter des Euros nicht zurück, um ihr Projekt zu verteidigen. Sie verunglimpfen die Gegner der Gemeinschaftswährung als kurzsichtig und unsolidarisch, egoistisch oder nationalistisch und sie behaupten: „Es gibt keine Alternative“.

Ich glaube das nicht. Ich denke, dass der Euro dem Kontinent und seinen Bürgern mehr schadet, als dass er nutzt. Die Bewährungszeit ist abgelaufen, das Projekt ist gescheitert und es wird höchste Zeit, den Kurs zu korrigieren.

Diese Seiten sollen dazu einen konstruktiven Beitrag leisten. Deshalb sind auch Andersdenkende mit ihren Argumenten herzlich willkommen.

 

Michael Simm, Neuried, im Juli 2011

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